Geist statt Faust

Einer trage des andern Last,
so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

(Galater 6,2)

„Edel sei der Mensch, hülfreich und gut!“ so dichtete einst Herr Goethe in seiner Hymne „Das Göttliche“. Zwar wissen wir nicht mehr so recht, was ‚edel‘ bedeuten soll. Aber hilfreich und gut zu sein, das ist so etwas wie ein inneres Gesetz für alle menschenfreundlichen Leute. Die meisten von uns wollen ja nicht nur für sich selber leben, sondern durchaus anderen helfen und ihnen Gutes tun. Und wenn jemand so sehr für andere lebt, dass sie/er dafür auch persönliche Nachteile in Kauf nimmt, dann nennt man das „altruistisches Verhalten“. Und das kann mitunter sogar übertrieben und krankhaft werden. Aber grundsätzlich und im gesunden Maß wollen wir das und erwarten es auch von anderen: Sei hilfreich und gut!

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Horizonte55-Ausflug am 29. Juni

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Wir starten dort um 11:30 Uhr mit einer unterhaltsamen, einstündigen Führung „Schwäbische Haus- und Bewohnergeschichten“, danach können das Dorf und die Häuser individuell / in Gruppen nach jeweiligem Interesse erkundet werden. Das Gelände bietet für vielfältige Pausen zum „Relaxen“ gute Gelegenheiten.

Für Teilnehmer mit Bewegungsdrang schlagen wir noch einen Spaziergang zum und um den Engelberg vor, direkt nach der Führung (ca. 1¼ Std.: 4,1 km | 60 m äæ), mit Aussichten zu den 3 Kaiserbergen, zur Burg Teck, zur Bassgeige und zum Hohen Neuffen.

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Frauenabend Hoffnungsvoll

Am 28.6. mit dem Thema

Frauen in der Bibel – Abschied und Neuanfang

Bitte meldet euch an bei Anette Herbst, Tel. 07151-660887

Migration in Gottes Gegenwart

Kommt her zu mir, alle,
die ihr mühselig und beladen seid;
ich will euch erquicken.
(Matthäus 11,28)

 

Vor vielen Jahren – in einer anderen Gemeinde – hatten wir einen Bibelkreis, an dem auch einige Glaubensgeschwister teilnahmen, die nicht mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen sind. Da war die Verständigung mitunter nicht ganz einfach. Und einmal sprach eine von ihnen immer von „müselig“ – also alle Vokale kurz ausgesprochen. Und ich musste mich für einen Moment orientieren, bis mir klar war, dass sie „mühselig“ meinte. Und dieses kurzbetonte Müselig habe ich seitdem immer im Ohr, wenn ich unseren Wochenvers* lese.

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Mit Gitarren-Stickern in den Himmel

Der Menschensohn ist gekommen,
zu suchen und selig zu machen,
was verloren ist.

(Lukas 19,10)

Das Foto zeigt meine erste Gitarre, die ich mit 12 Jahren zum Gitarrenunterricht geschenkt bekommen habe. Klassikgitarre war nicht so mein Ding, so dass dieses Experiment schnell beendet wurde. Dafür ging es später dann umso besser los in der Jugendgruppe. Um den richtigen Eindruck zu hinterlassen, waren in den Siebzigern natürlich die passenden Aufkleber nötig. New Life in Jesus war voll angesagt oder Nur bei Jesus gibt es ein erfülltes Leben.

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Heilsbringer

Wenn jemand – so wie ich gerade – ein Bibelwort auslegen möchte, muss er/sie eine Entscheidung treffen. Man kann einen Vers nehmen und dann freischwebend das erzählen, was einem gerade dazu einfällt. Das kann vom Heiligen Geist geleitet sein und wird so für die Zuhörer oder Andachtsleser zum Wort Gottes. Das ist schön. Man kann aber auch das Wagnis eingehen, erst einmal den Kontext zu berücksichtigen, also das zu lesen, was sonst noch um den Vers herum in der Bibel steht. Und was Gott anderen gezeigt hat, muss er mir ja nicht mehr offenbaren. So schadet ein Blick in ein oder auch zwei Kommentare und sonstige Studienmaterialien keineswegs. Es ergibt sich in der Regel ein etwas erweitertes Verständnis, das sich beim ersten Lesen nicht erschlossen hätte.

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