Trinitatis
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit euch allen.
(2. Korinther 13,13)
Ist dir das auch schon mal passiert: Du suchst einen Fachmann oder eine Fachfrau auf, weil du eine fachliche Beratung benötigst. Und die haben viel geredet, und du hast nur Bahnhof verstanden? Vielleicht im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Rechtsanwalt. Weil diese Leute jede Menge Fachbegriffe nutzen, die ihnen total geläufig sind. Und sie merken gar nicht, dass ein normal gebildeter Mensch die gar nicht kennt, weil er eben nicht vom Fach ist.
Da muss man dann nachfragen – wenn man sich traut. So ist es mir in einer Gesprächsrunde ergangen. Ich habe nachgefragt – und andere atmeten auf einmal erleichtert auf. Sie hatten auch nichts verstanden, trauten sich aber nicht, sich als womöglich ungebildet zu outen.
Mit Träumen ist das ja so eine Sache. Manche Leute versuchen sich in Traumdeutung, und da eröffnet sich ein weites Feld von frei drehender Wahrsagerei bis zum seriösen Versuch der Traumanalyse seit Sigmund Freud. Alles sehr umstritten, weil doch so wenig verlässlich greifbar. Manche Leute haben eine sehr lebendige Traumwelt bis hin zu Tagträumen. Andere schlafen wie ein Stein und bekommen nicht mit, wie ihre Seele des Nachts ein wenig aufräumt. Träume sind sicher nicht nur Schäume, sollten aber auch nicht überbewertet werden.
Am letzten Donnerstag war „Himmelfahrt“. Das ist der christliche Feiertag, mit dem nicht nur alle „Vatertags“-Ausflügler nichts anfangen können. Sondern auch unter uns Christen ist er etwas unterbelichtet.
Da wähle ich eine Telefonnummer, weil ich jemanden erreichen möchte. Und manchmal gibt es die Schwierigkeit, dass die Nummer nicht stimmt. Und je nach Telefongesellschaft bekomme ich eine Fülle von Ansagen zu hören. Oft auf Englisch. Früher, als es diese vielfältigen Möglichkeiten der Kommunikation noch nicht gab, war es ganz einfach. Das Festnetz meldet: „Dideldü – Kein Anschluss unter dieser Nummer.“ Wollte man die richtige Nummer herausfinden, gab es dicke Telefonbücher oder eine Auskunft mit echten Menschen am anderen Ende der Leitung. Und jede Minute kostete 12 Pfennig. Es war alles gleichgeschaltet und übersichtlicher, aber keineswegs besser. 
Was gibt uns Hoffnung in so aussichtslosen Zeiten? An dieser Stelle muss ich nicht ausführlich beschreiben, wie die Stimmung bei vielen Menschen in unserem Land und in aller Welt ist. Verschiedene Kriege, deren Ende nicht abzusehen ist oder die sich noch ausweiten könnten. Eine Klimakrise, die nicht irgendwann einmal spürbar sein wird, sondern jetzt schon Wetterchaos mit Dürre und Feuerbrunst, Regenflut und Überschwemmung hervorbringt. Und überall leiden Menschen. Und überall Mächtige, die sich nicht darum scheren, sondern im Gegenteil noch mehr Leid hervorrufen. Da schwindet die Hoffnung auf Besserung.
Die kulturgeschichtlichen Wege um den „Hungerberg“ bei Winterbach spiegeln die vielfältige Geschichte Ihrer Bewohner wieder … und wir hoffen auf sonniges Wetter und saftiges Grün und Gelb und gerne auf
