Einsteigen : Umsteigen-Gottesdienst am 15. September

Am 7. September sind die Ferien zu Ende, und damit beginnt für manche ein neuer Lebensabschnitt. Für die Schulanfänger ist der erste Schultag sehr aufregend, und auch die Eltern, Geschwister, Omas und Opas fiebern mit.

Doch nicht nur für Schulanfänger beginnt etwas Neues: Vielleicht wechselt jemand in die weiterführende Schule oder fängt eine Ausbildung an? Oder die Lehre oder das Studium war zu Ende, und nun geht’s ins Berufsleben? Oder erst einmal in eine wohlverdiente Pause mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr? Oder, oder, oder…

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Sorgen-Weitwurf

Alle eure Sorge werft auf ihn;
denn er kümmert sich um euch.
(1. Petrus 5,7)

Unseren Wochenvers werden manche eher in der Lutherversion auswendig können: Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. (1. Petrus 5,7) Ich wähle aber die Einheitsübersetzung, weil sie den ursprünglichen Wortlaut etwas besser wiedergibt.

Doch zunächst machen wir uns den Zusammenhang in 1. Petrus 5 bewusst: Wir lesen eine Sammlung von Hinweisen, Tipps und Ermahnungen an die Gemeinde zum Abschluss des Briefes. Unser Vers beendet das Thema „Demut“ (siehe auch die „Inspirationen“ vom 11. August), das von Vers 5b an dran ist: Alle aber begegnet einander in Demut! Denn Gott tritt Stolzen entgegen, Demütigen aber schenkt er seine Gnade. Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist! Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch! Wenn wir unsere Sorgen an Gott abgeben, dann ist das ein Zeichen der Demut. Wir anerkennen damit, dass wir auf Gott angewiesen sind, um unser Leben überhaupt führen zu können.

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Vom Atem des Lebens zum Lob Gottes

Lobe den HERRN, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.
(Psalm 103,2)

Vielleicht geht es dir ja auch so: Wenn du diesen Psalmvers liest, stimmst du innerlich oder auch laut und fröhlich ein Loblied an. Zum Beispiel „Lobe den Herrn meine Seele, und seinen heiligen Namen.“ (Norbert Kissel 1991) oder etwas neuer „Lobe den Herrn meine Seele, meine Seele lobe den Herrn.“ (Albert Frey 2004). Und gleich stellt sich so ein „seelenerhebendes“ Gefühl ein. Da kommt etwas in Schwingung. Natürlich könnten wir Bibelworte, biblische Gedichte oder Gebete nur vorlesen oder vortragen. Wenn wir sie aber als Lieder singen, sind wir mit wesentlich mehr Sinnen beteiligt. Das nimmt uns als ganzen Menschen mit hinein.

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Besser kennt Gott, wer ihn nicht zu kennen bekennt

Bin ich nur ein Gott, der nahe ist,
spricht der HERR,
und nicht auch ein Gott, der ferne ist?

Jeremia 23,23 (Monatsvers)

Wenn ich noch einmal die Aufzeichnung von unseren Gottesdiensten auf YouTube ansehen will, erscheinen rechts neben dem Video zahlreiche Vorschläge. Und da ich ohne Anmeldung und meistens anonym (per VPN) die Seite aufsuche, werden diese Vorschläge allein von Googles Algorithmus erstellt: Was andere gesehen haben, was thematisch passt, was viele Klicks hat usw.

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Das ist unser Gott

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen,
und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.
Jesaja 42,3a

Wie wirkt unser Wochenvers auf dich? Ich will mal zwei Reaktionen aufzeigen. Vielleicht sagst du dir: Hä? Was soll mir dieser Bibelvers sagen? Was für ein Rohr soll da geknickt sein, was für eine Kerze nur noch glimmen? Ist das hier ein Auszug aus einem Lehrbuch für Installateure oder Kunsthandwerkerinnen? Zwei Bilder, die dir nicht einleuchten. Außerdem, wer ist der „Er“, von dem hier die Rede ist?

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Mut zur Demut

Gott widersteht den Hochmütigen,
aber den Demütigen gibt er Gnade.
(1. Petrus 5,5b)

 „An Demut macht mir keiner was vor!“ „Ich bin der Demütigste von allen!“ – Ich vermute mal oder hoffe jedenfalls, dass es dir sehr eigenartig vorkommen würde, wenn jemand so etwas ernsthaft behaupten würde. Das kann man vielleicht im Spaß sagen, weil jedem klar ist, dass solche Aussagen nicht funktionieren. Wer wirklich demütig ist, würde noch nicht einmal auf die Idee kommen, so etwas von sich zu geben. Und wer es tatsächlich so meinen sollte, der hat sich schon als hochmütig entlarvt. Dank des amerikanischen Wahlkampfs haben wir gelernt, dass so eine Person als „weird“ bezeichnet werden kann – als seltsam, sonderbar, bizzar.

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Bangemachen gilt nicht: von der Verantwortung im Glauben

Wem viel gegeben ist,
bei dem wird man viel suchen;
und wem viel anvertraut ist,
von dem wird man umso mehr fordern.
(Lukas 12,48b)

Unser Wochenvers schließt ein Gleichnis von Jesus ab, in dem er von einem Hausherrn und seinen Knechten spricht (Lukas 12,35-48). Der Hausherr kann jederzeit überraschend von einer Reise zurückkommen. Die Frage ist, ob seine Knechte darauf vorbereitet sind. Dies soll ein Bild sein über die Wiederkunft Jesu, die auch überraschend sein wird. Wie sind wir als seine NachfolgerInnen darauf vorbereitet? Und die richtige Vorbereitung umfasst nicht nur Wachsamkeit oder Aufmerksamkeit. Sondern es geht auch darum, in der Zwischenzeit verantwortlich die zugewiesenen Aufgaben wahrzunehmen. Wachsamkeit und Verantwortung ist gefragt.

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Frauenabend Hoffnungsvoll

Herzliche Einladung zum Frauenabend „Hoffnungsvoll“ am 26.07.2024 um 19.30 Uhr

Wir beschäftigen uns weiter mit dem Thema Wachstum und legen diesmal unseren Schwerpunkt eher auf die „Früchte“. Nach der Aussaat im Frühjahr werden nun (hoffentlich) die Pflanzen sichtbar. Danach tauschen wir uns aus und laden zum sommerlichen Genuss ein, der die Sommerpause einläutet.

Lass dich herzlich einladen – wir freuen uns auf dich 😊

Anmeldung bei Anette (07151-660887)
oder per E-Mail (anettekur@web.de)

Gottes Licht im Bildschirmglanz

Führt euer Leben als Kinder des Lichts!
Denn das Licht bringt als Ertrag
lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor.
(Epheser 5,8b.9)

Als Paulus die kurze Anweisung unseres Wochenverses geschrieben hat, hatte er nicht im Traum damit gerechnet, dass der auch noch nach knapp 2000 Jahren in aller Welt in hunderten von Sprachen gelesen und weitergesagt werden wird. (Wer’s genauer wissen will: hier findet sich eine aktuelle Bibel-Statistik.) Und noch weniger wäre er auf die Idee gekommen, dass die meisten Menschen seine Worte nicht auf Papyrus oder Pergament lesen werden, sondern digital von einem kleinen oder größeren Bildschirm. Ich sage manchmal zur allgemeinen Verwunderung, dass ich seit Tagen oder Wochen keine Bibel mehr zur Hand genommen habe. Tatsächlich lese ich in der Bibel täglich, aber ausschließlich per Smartphone oder auf dem Notebook. Moderne Zeiten.

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Streiten auf gemeinsamer Grundlage

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge,
sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.
(Epheser 2,19))

Die etwas Älteren unter uns erinnern sich noch an das damals moderne Gemeindelied aus den 80ern „Vater, mach uns eins“ (Feiern & Loben 137 oder erstmals 1980 in Das gute Land von Jugend mit einer Mission). Im Dreivierteltakt mit viel innerer Bewegtheit zu singen. Das Lied bittet nach Johannes 17,21 um die Einheit der Christenheit als Zeugnis für diese Welt. Doch schon im zweiten Teil des Liedes wurde es mit der Einheit schwierig: „Siehe, wie fein und wie lieblich ist’s, wenn Brüder in Einheit zusammen sind.“ Zwar orientierte sich der Liederdichter an Psalm 133,1. Doch mit der aufkommenden Emanzipation und sogar einem (milden) Feminismus kam es der singenden Gemeinde etwas chauvinistisch und eben nicht zusammenführend vor, nur von den Brüdern zu singen. Da nützte die Information nichts, dass im Neuen Testament das Wort Brüder immer auch die Schwestern einschließt, also unserem Geschwister gleichkommt. G’schwister passte aber nicht so richtig in den Singrhythmus, so dass es fortan zwei Strophen gab, fein im Wechsel zwischen den Brüdern und Schwestern. Hat irgendwie auch nicht so richtig funktioniert.

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