Das biblische „Du“ und die Kraft der Gemeinschaft
So spricht der HERR, der dich geschaffen hat und dich gemacht hat:
Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst;
ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!
(Jesaja 43,1)
In Jerusalem gibt es die Internationale Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem. Das bedeutet so viel wie „Denkmal und Name“ und leitet sich vom Bibelvers Jesaja 56,5 ab: „Und ihnen will ich in meinem Hause und in meinen Mauern ein Denkmal und einen Namen („Yad Vashem“) geben … der nicht getilgt werden soll.“ Eine zentrale Einrichtung der Gedenkstätte ist die Namensdatenbank, in der bisher 4,8 der 6 Millionen ermordeten Juden erfasst werden konnten. (Siehe hier.) Die Nazis hatten allen Gefangenen in den KZs eine Nummer auf den Unterarm tätowiert, um ihnen die Persönlichkeit zu nehmen, sie zu entmenschlichen. Niemand sollte sich mehr an sie erinnern. Das Gegenteil ist geschehen: Während die Namen der Mörder vergessen sind oder nur mit Abscheu genannt werden, bleiben die Namen der Opfer für immer in ehrenvollem Gedenken.
Unser Monatsvers ist einem längeren Abschnitt entnommen, in dem es um die Rechtsprechung im alten Israel geht. Es lohnt sich, den größeren Zusammenhang in
Wie wird man gerettet, um vor Gott bestehen zu können? Wahrscheinlich stellen sich diese Frage heutzutage recht wenige Menschen. Zumindest, wenn sie westlich geprägt sind. (Bei Menschen mit zum Beispiel muslimischem Hintergrund sieht das etwas anders aus.) Die Rückfrage würde sofort lauten: Warum sollte ich gerettet werden? OK, es gibt Dinge in meinem Leben, die nicht so doll laufen. Aber wennschon, dennschon sollte Gott dankbar sein, dass ich mich für ihn interessiere.
„Edel sei der Mensch, hülfreich und gut!“ so dichtete einst Herr Goethe in seiner Hymne „
Wir starten dort um 11:30 Uhr mit einer unterhaltsamen, einstündigen Führung „Schwäbische Haus- und Bewohnergeschichten“, danach können das Dorf und die Häuser individuell / in Gruppen nach jeweiligem Interesse erkundet werden. Das Gelände bietet für vielfältige Pausen zum „Relaxen“ gute Gelegenheiten.
Für Teilnehmer mit Bewegungsdrang schlagen wir noch einen Spaziergang zum und um den Engelberg vor, direkt nach der Führung (ca. 1¼ Std.: 4,1 km | 60 m äæ), mit Aussichten zu den 3 Kaiserbergen, zur Burg Teck, zur Bassgeige und zum Hohen Neuffen.
Das Foto zeigt meine erste Gitarre, die ich mit 12 Jahren zum Gitarrenunterricht geschenkt bekommen habe. Klassikgitarre war nicht so mein Ding, so dass dieses Experiment schnell beendet wurde. Dafür ging es später dann umso besser los in der Jugendgruppe. Um den richtigen Eindruck zu hinterlassen, waren in den Siebzigern natürlich die passenden Aufkleber nötig. New Life in Jesus war voll angesagt oder Nur bei Jesus gibt es ein erfülltes Leben.
Wenn jemand – so wie ich gerade – ein Bibelwort auslegen möchte, muss er/sie eine Entscheidung treffen. Man kann einen Vers nehmen und dann freischwebend das erzählen, was einem gerade dazu einfällt. Das kann vom Heiligen Geist geleitet sein und wird so für die Zuhörer oder Andachtsleser zum Wort Gottes. Das ist schön. Man kann aber auch das Wagnis eingehen, erst einmal den Kontext zu berücksichtigen, also das zu lesen, was sonst noch um den Vers herum in der Bibel steht. Und was Gott anderen gezeigt hat, muss er mir ja nicht mehr offenbaren. So schadet ein Blick in ein oder auch zwei Kommentare und sonstige Studienmaterialien keineswegs. Es ergibt sich in der Regel ein etwas erweitertes Verständnis, das sich beim ersten Lesen nicht erschlossen hätte.
Unser Wochenvers ist natürlich aus einem größeren Zusammenhang aus der Bibel herauszitiert. Es geht um das Ereignis in der Geschichte Israels, was später unter dem Begriff „Exodus“ zusammengefasst wird. Gott befreit sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten und führt es in das verheißene eigene Land. Wir stehen gerade am Ufer des Schilfmeeres, Wasser vor uns, Wüste und das Heer des Pharaos im Rücken. Eine wirklich aussichtslose Lage.